Alaric Hosting - Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden (im Folgenden „Kunde“) und Alaric Hosting (im Folgenden „Anbieter“) hinsichtlich der Bereitstellung von Cloud-Hosting-Diensten. Die Server des Anbieters befinden sich in den Niederlanden. Es gilt niederländisches Recht, soweit nicht anderweitig festgelegt. Bei rechtlichen Anfragen oder behördlichen Anordnungen wird der Anbieter mit den zuständigen Behörden in den Niederlanden zusammenarbeiten.

2. Leistungen des Anbieters

Der Anbieter stellt dem Kunden Cloud-Hosting-Server zur Verfügung, die für eine Vielzahl von Anwendungen genutzt werden können, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Web-Hosting, Datenbankverwaltung und virtuelle Maschinen. Der Kunde ist allein für den Inhalt und die Nutzung der bereitgestellten Server verantwortlich. Der Anbieter stellt lediglich die Infrastruktur zur Verfügung und übernimmt keine Verantwortung für die Art und Weise, wie der Kunde die Server nutzt.

3. Haftungsausschluss

Der Anbieter übernimmt keinerlei Haftung für den Inhalt der vom Kunden gespeicherten oder über die bereitgestellten Server übertragenen Daten. Der Anbieter stellt nur die technische Infrastruktur bereit, jedoch keine Kontrolle über die auf den Servern gespeicherten oder darauf verarbeiteten Daten. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch die rechtswidrige Nutzung der Server oder durch die Handlungen des Kunden oder Dritter entstehen.

4. Datenschutz und Überwachung

Der Anbieter verpflichtet sich, die Privatsphäre des Kunden gemäß der Allgemeinen Datenschutzverordnung (DSGVO) (Verordnung (EU) 2016/679) sowie den niederländischen Datenschutzgesetzen zu schützen. Der Anbieter wird in keiner Weise die Daten des Kunden überwachen oder prüfen, es sei denn, eine gesetzliche Verpflichtung erfordert dies.

5. DMCA und Urheberrechtsverletzungen

Im Falle einer Mitteilung über eine angebliche Urheberrechtsverletzung gemäß dem Digital Millennium Copyright Act (DMCA) (17 U.S.C. § 512) oder einer ähnlichen europäischen Regelung wird der Anbieter den betreffenden Server ohne Rückerstattung der bereits gezahlten Entgelte sofort abschalten. Der Anbieter wird im Falle eines gültigen DMCA-Antrags oder einer ähnlichen Anfrage durch die zuständigen Behörden alle notwendigen Schritte unternehmen, um den Server zu sperren, bis die Angelegenheit geklärt ist.

6. Sperrung des Servers bei missbräuchlicher Nutzung

Der Anbieter behält sich das Recht vor, den Server des Kunden ohne Rückerstattung des bereits gezahlten Entgelts zu sperren oder zu kündigen, wenn der Server für illegale oder schädliche Aktivitäten genutzt wird. Dazu gehören insbesondere, aber nicht ausschließlich: DDoS-Angriffe, Botnetze, Versand von Spam-E-Mails, Hacking-Versuche, Verstöße gegen Urheberrechtsgesetze oder andere gesetzliche Vorschriften.

7. Zahlungsbedingungen und Rückerstattungen

Der Anbieter gewährt keine Rückerstattungen für bereits bezahlte Leistungen, insbesondere nicht, wenn der Server aufgrund von DDoS-Angriffen, Botnetzen, Spam-Mails oder anderen missbräuchlichen Aktivitäten deaktiviert oder gesperrt wird. Alle Zahlungen für den Service sind endgültig. Der Kunde ist verpflichtet, für die Nutzung der Dienste des Anbieters zu bezahlen, unabhängig davon, ob der Server aufgrund von Missbrauch durch den Kunden oder durch Dritte gesperrt wurde.

8. Rechte und Pflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich, die Server ausschließlich für legale und rechtmäßige Zwecke zu nutzen. Der Kunde stellt sicher, dass er keine rechtswidrigen Inhalte überträgt, speichert oder verbreitet, insbesondere keine Inhalte, die gegen geltende Urheberrechtsgesetze, Datenschutzbestimmungen oder andere relevante gesetzliche Vorschriften verstoßen.

9. Kündigung des Vertrages

Der Vertrag kann von beiden Parteien jederzeit mit einer Frist von 30 Tagen gekündigt werden. Im Falle eines Verstoßes gegen die AGB durch den Kunden behält sich der Anbieter das Recht vor, den Vertrag fristlos zu kündigen und den Zugang zum Server sofort zu sperren. In solchen Fällen erfolgt keine Rückerstattung der bereits gezahlten Entgelte.

10. Änderung der AGB

Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Änderungen werden dem Kunden spätestens 30 Tage vor Inkrafttreten der Änderungen mitgeteilt. Sollte der Kunde mit den Änderungen nicht einverstanden sein, hat er das Recht, den Vertrag zu kündigen. Erfolgt keine Kündigung, gelten die Änderungen als akzeptiert.